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Flugausfall oder Verspätung - Ihre Rechte bei Flugreisen!

Flugausfall oder Verspätung - Ihre Rechte bei Flugreisen! © CC0 - Daniel Nanescu - splitshire.com
Bei Flugreisen kommt es immer wieder zu Verspätungen und Ausfällen. Wichtig für alle Flugreisende: Ein Fluggast hat einen Anspruch auf Entschädigung, wenn sich sein Flieger verspätet oder ganz ausfällt. Dies regelt die europäische Fluggastrechteverordnung. Ob und wieviel Geld ein Fluggast zurückerhält, entscheidet in vielen Fällen das Gericht.

Randalierender Fluggast- Keine Entschädigung!

Randaliert ein Fluggast im Flugzeug und stört damit die übrigen Fluggäste, kann das ein außergewöhnlicher Umstand im Sinne der Europäischen Fluggastrechteverordnung sein, der die Airline von Ausgleichszahlungen wegen Annullierung oder Verspätung des betreffenden Fluges oder auch nachfolgender Flüge befreien kann. Dies entschied der Europäische Gerichtshof (Aktenzeichen C-74/19).

Gilt die Fluggastrechteverordnung nur für Airlines aus der EU?

Ein Fluggast hat nur dann die Möglichkeit seine Rechte aus der Fluggastrechteverordnung geltend zu machen, wenn die Fluggesellschaft in der Europäischen Gemeinschaft ansässig ist. Dies entschied aktuell das Amtsgericht München (Aktenzeichen 261 C 13238/ 16) im Fall von Fluggästen, die eine Hin- und Rückflug mit der Airline Air Berlin gebucht hatten. Vor Antritt des Rückflugs wurde die Airline jedoch gegen Etihad Airways ausgetauscht. Der Rückflug verspätete sich um rund 12 Stunden und das Gepäck verschwand, so dass die Fluggäste Ausgleichszahlungen nach der Fluggastrechteverordnung in Höhe von jeweils 600 Euro vom Reiseveranstalter forderten. Zu Unrecht, entschied das Münchner Amtsgericht und lehnte den Schadensersatzanspruch ab. Bei der Fluggesellschaft Etihad Airways handele es sich nicht um ein Luftfahrtunternehmen der Europäischen Gemeinschaft im Sinn von Art. 2 der Fluggastrechteverordnung. Daher sei die Verordnung nicht anwendbar. Darüber hinaus sei der Austausch der Fluggesellschaften nicht ursächlich für die Verspätung gewesen.

Infos über geänderte Flugzeiten mindestens zwei Wochen vor Abflug

Eine Airline muss ihre Kunden mindestens zwei Wochen vor der planmäßigen Abflugzeit über Änderungen im Hinblick auf die Flugzeiten informieren. Dies entschied das Amtsgericht Nürnberg (Aktenzeichen 19 C 7200/18) und stellte klar, dass es nicht genügt, wenn die neuen Flugzeiten auf der Homepage der Airline stehen. Der Kunde müsse persönlich über die Änderungen der Flugzeiten unterrichtet werden, ansonsten drohen der Fluglinie Schadensersatzzahlungen aufgrund der Fluggastrechteverordnung.

Wer zahlt die Mehrkosten für einen auf eigene Regie gebuchten Ersatzfluges?

Der Bundesgerichtshof (Aktenzeichen X ZR 96/17) hat in einer Entscheidung einen Reiseveranstalter zum Ersatz der Mehrkosten eines an Stelle des gebuchten in eigener Regie durchgeführten Ersatzflugs verurteilt. Im zugrundeliegenden Fall hatte sich der Flug eines Urlaubers um 6,5 Stunden verspätet. Daraufhin buchte er ohne mit dem Reiseveranstalter Rücksprache gehalten zu haben, einen Ersatzflug. Diese Kosten machte er später beim Reiseveranstalter geltend. Der Bundesgerichtshof begründete seine Entscheidung mit einer Pflichtverletzung des Reiseveranstalters, weil dieser seine Vertragspartner nicht daraufhin gewiesen hatte, dass sie Mängel grundsätzlich zunächst anzeigen müssen. Dies führe dazu, dass der Reiseveranstalter sich nicht auf die fehlende Mangelanzeige berufen könne.

Wann haben Fluggäste einen Anspruch auf einen Direktflug?

Ein Urlauber buchte eine Pauschalreise nach Dubai. Laut Reisebestätigung mit einem Hinflug Hamburg-Dubai und einem Rückflug Dubai-Hamburg. Zwei Wochen vor Reisebeginn erhielt er seine Flugtickets vom Reiseveranstalter auf denen bei beiden Flügen eine Zwischenlandung in Stuttgart vorgesehen war. Der Urlauber verlangte vom Reiseveranstalter die ursprünglich mitgeteilten Flüge. Als dieser nicht reagierte, stornierte der Urlauber und verlangte den Reisepreis erstattet. Dies sah das Amtsgericht Augsburg anders: Ein Urlauber könne von einer Reise zurücktreten, wenn die Reiseleistung sich erheblich ändert. Dies sei hier aber nicht der Fall. Der Direktflug sei vom Reiseveranstalter nicht vertraglich zugesagt worden. Die Änderung der Reisezeiten müssten vom Fluggast hingenommen werden.

Entschädigungshöhe bei Flugausfall

Erfährt ein Fluggast erst am Abreisetag beim Eintreffen am Flughafen vom Ausfall seines gebuchten Flugs, muss ihm sein Reisepreis in voller Höhe erstattet werden, entschied das Oberlandesgericht Celle (Aktenzeichen 11 U 13/19). Jedenfalls dann, wenn die Reise so kurzfristig abgesagt wurde, dass es dem Reisenden nicht möglich ist anderweitig zu planen

Keine Strafgebühr für Nichtantritt eines Fluges!

Eine Fluggesellschaft darf keine Strafgebühr für das Nichtantreten eines Fluges erheben, entschied das Landgericht Frankfurt/Main (Aktenzeichen 2 - 24 O 47/19, 2 - 24 O 48/19). Den Airlines KLM und Air France wurde damit gerichtlich untersagt, Ticketzuschläge von 125 bis 3.000 Euro pro Kunden einzufordern, wenn sie ihren Flug nicht oder nicht der gebuchten Reihenfolge antreten.

Fluglotsenstreik - Keine Entschädigung!

Kommt es aufgrund eines Fluglotsenstreiks zu einer Annullierung eines Fluges, steht den Fluggästen kein Anspruch auf Entschädigung nach der europäischen Fluggastrechteverordnung zu. Dies entschied das Landgericht Kleve (Aktenzeichen 6 S 122/17). Begründung: Die Airline kann sich in diesem Fall auf einen außergewöhnlichen Umstand berufen.

Erstattung für Pauschalreisende bei Flugannullierung nur vom Reiseveranstalter

Pauschalreisende haben bei einem annullierten Flug nur gegen ihren Reiseveranstalter Anspruch auf Erstattung ihrer Flugscheinkosten haben, nicht auch gegen die Fluggesellschaft. Dies entschied der Europäische Gerichtshof (Aktenzeichen C-163/18) mit der Begründung, dass es ansonsten zu einem nicht gerechtfertigten Übermaß an dem vom Gesetzgeber beabsichtigten Schutz der Fluggäste zu Lasten der Airline kommen würde. Schließlich seien Pauschalreisende bei einer Flugannullierung ausreichend durch die Richtlinie über Pauschalreisen geschützt und seien mit ihren Entschädigungsansprüchen in diesem Fall nicht zusätzlich vom Anwendungsbereich der Europäischen Fluggastverordnung umfasst.

Warnstreik bei Subunternehmer- keine Flugentschädigung!

Muss ein Flug gecancelt werden, weil ein von der Airline beauftragter Subunternehmer einen Warnstreik durchführt, steht den Fluggästen kein Anspruch auf Entschädigung zu. Dies entschied das Landgericht Frankfurt/Main (Aktenzeichen 2-24 S 280/18) und stellt klar, dass sich der Subunternehmer auf einen außergewöhnlichen Umstand berufen kann, der den Entschädigungsanspruch entfallen lässt.

Flugausfall und Verspätung: Doppelte Entschädigung!

Wird der Flug eines Fluggastes annulliert und verspätet sich ein anschließend umgebuchter Flug, hat er einen Anspruch auf eine doppelte Entschädigung. Dies entschied der Europäische Gerichtshof (Aktenzeichen C-832/18). Seiner Ansicht nach enthält die Europäische Fluggastrechteverordnung keine Bestimmungen, die die Rechte der Fluggäste auf eine einmalige Entschädigung einschränkt.

Flug verpasst wegen Zugverspätung- Wer haftet?

Ein Fluggast muss Verspätungen der Bahn bei seiner Anreise einkalkulieren, so das Amtsgericht München (Aktenzeichen 114 C 23274/18). Will er Schadensersatz wegen des versäumten Flugs geltend machen, muss er die Verspätung erst beim Reiseveranstalter und nicht bei seinem Reisebüro anzeigen. Dem Reiseveranstalter muss eine Frist zur Abhilfe eingeräumt werden. Der Fluggast kann nicht einfach einen neuen Flug buchen und die Kosten dafür dem Reiseveranstalter in Rechnung stellen.

Fluggesellschaft haftet für Unfall durch umgekippten Kaffee

Eine Airline muss für Verbrühungen, die ein Fluggast aufgrund eines heißen umgekippten Kaffees erlitten hat, haften. Das entschied der Europäische Gerichtshof (Aktenzeichen C-532/18) und stellt klar, dass es nicht notwendig ist, dass diese Form von Unfall mit einem flugspezifischen Risiko im Zusammenhang stehen muss.

Kein Schadensersatz für alkoholisierten Flugreisenden

Ein alkoholisierter Fluggast hat keinen Anspruch auf Schadensersatz wegen Nichtbeförderungen gegenüber dem Reiseveranstalter, wenn ihm die Beförderung im Flugzeug aufgrund einer starken Alkoholisierung verweigert wird. Dies entschied das Amtsgericht München (Aktenzeichen 182 C 18938/18) und wertete die Ermessensentscheidung des Flugkapitäns als rechtmäßig.

Flugverspätung wegen Treibstoff auf Startbahn – keine Entschädigung

Für Fluggäste gibt es keine Entschädigung bei einer Flugverspätung wegen Treibstoffs auf Startbahn, entschied der Europäische Gerichtshof (Aktenzeichen C 159/18). Treibstoff auf der Startbahn und deren Schließung gehören nicht zur normalen Ausübung der Tätigkeit einer Airline, sondern stellen einen außergewöhnlichen Umstand dar. Die daraus resultierende Verspätung sei nicht zu vermeiden gewesen, selbst wenn die Airline alle personellen und materiellen Mittel und zumutbaren Maßnahmen eingesetzt hätte.

Verspätung des Zubringerfluges – Entschädigung

Verspätet sich ein Zubringerflug und verpasst ein Fluggast deshalb seinen Anschlussflug, muss der Zubringer dafür haften. Dies entschied das Amtsgericht Dresden (Aktenzeichen 105 C 1927/18) und stellte klar, dass wenn zwischen zwei Flügen planmäßig weniger als 60 Minuten, nach einer Verspätung nur noch 35 Minuten Umsteigzeit liegen, ein Planungsfehler des Zubringers liegt, für den er haftet.

Schraube auf Rollfeld – Keine Entschädigung

Ein durch eine Schraube auf dem Rollfeld beschädigter Flugzeugreifen stellt einen außergewöhnlichen Umstand dar, weshalb eine Airline keine Entschädigung nach der europäischen Fluggastrechteverordnung leisten muss. Dies entschied der Europäische Gerichtshof (Aktenzeichen Rs. C-501/17) und stellte klar, dass zwar das unerwartete Auftreten von Mängeln an einem Flugzeug grundsätzlich mit dessen Betrieb verbunden ist, die Einwirkung eines Fremdkörpers auf das Flugzeug aber nicht. Die Fluggesellschaft habe keinen Einfluss auf das Geschehen gehabt, da das Rollfeld in die organisatorische und technische Verantwortung des Flughafenbetreibers fällt.

Flug verpasst wegen langer Warteschlange am Check-In Schalter – Entschädigung!

Von einem Fluggast kann nicht die Kenntnis erwartet werden, dass er kurz vor seinem Abflug an der langen Warteschlange an einem Check-In Schalter vorbei gehen kann, um bevorzugt eingecheckt zu werden. Dies entschied das Amtsgericht München (Aktenzeichen 154 C 2636/18) und sprach einem Urlauber Schadensersatz und einen Anspruch auf nutzlos verwandte Urlaubzeit zu. Die Airline hätte durch entsprechende Hinweise und Ausrufe die wartenden Fluggäste auf den bevorzugten Check-In hinweisen müssen.

Zu spät am Gate – Keine Entschädigung

Ein Fluggast, der erst nach Abschluss des Boardings am Gate erscheint und deshalb seinen Flug verpasst, hat keine Ansprüche gegenüber dem Reiseveranstalter, entschied das Amtsgericht Frankfurt/Main (Aktenzeichen 32 C 1560/18). Als flugerfahrener Kunde hätte dieser wissen müssen, dass er nicht erst ein paar Minuten vor dem planmäßigen Abflug am Gate erscheinen kann. Zumindest hätte er sich beim Check-In erkundigen können, wann er spätestens am Gate eingetroffen sein muss. Die Fluggesellschaften seien schließlich an feste Annahmeschlusszeiten gebunden. In diesem Sinne entschied auch das Landgericht Koblenz (Aktenzeichen 13 S 38/19): Ein Fluggast, der erst 90 Minuten vor Abflug am Check-In-Schalter erscheint und aufgrund einer länger dauernden Sicherheitskontrolle seinen Flug verpasst, kann keinen Schadensersatz geltend machen.

Verpasster Rückflug – Anspruch auf Entschädigung?

Ein Flugreisender hat keinen Anspruch auf eine Entschädigungszahlung vom Reiseveranstalter, wenn er seinen Rückflug verpasst, obwohl der Reiseveranstalter ihn ausreichend über die Rückflugzeiten informiert hat. Dies entschied das Amtsgericht München (Aktenzeichen 123 C 9082/18) und stellt klar, dass der Hinweis in einer Buchungsbestätigung: „Hinweis zur Rückflugbestätigung: Diese erfolgt durch ihre Reiseleitung. Bitte beachten Sie die Informationen in den Infomappen oder an den Infotafeln im Hotel bzw. kontaktieren Sie ihre Reiseleitung 1-2 Tage vor Rückflug" eine ausreichende Information zu den Rückflugzeiten beinhalte. Den Reisenden sei vor Ort ein Infoblatt von der Reiseleitung ausgehändigt worden, aus dem sich die Abholzeit zum Flughaften, wie auch die Abflugzeit ausdrücklich ergebe. Damit habe der Reiseveranstalter seine vertraglichen Pflichten erfüllt.

Flugausfall wegen Systemausfalls am Terminal – keine Entschädigung!

Verursacht ein Systemausfall am Abflugterminal eine stundenlange Verspätung beim Abflug begründet dies keinen Anspruch auf Entschädigungsleistungen für die Fluggäste. Das entschied der Bundesgerichtshof (Aktenzeichen X ZR 15/18, X ZR 85/18) mit der Begründung, dass ein mehrstündiger Ausfall der Computersysteme an den Abfertigungsschalter eines Terminals ein außergewöhnlicher Umstand sei, den die Airline nicht zu vertreten habe. Hier sei der Flughafenbetreiber für die Flugverspätung zuständig, da ihm der Betrieb der technischen Einrichtung obliegt.

Ausgleichszahlung: Champagner beim Restaurantbesuch gehört dazu

Ist eine Fluggesellschaft aufgrund einer Flugannullierung zu Ausgleichszahlungen verpflichtet, gehören dazu auch die Kosten eines Restaurantbesuchs. Champagner und Dessertwein sind im Rahmen eines Essens durchaus angemessen, entschied das Amtsgericht Düsseldorf (Aktenzeichen 27 C 257/18) und verpflichtete die Fluggesellschaft zur Kostenübernahmen.

Verspätung wegen Nachtflugverbot- Flugentschädigung!

Kommt es zu einer Flugverspätung aufgrund eines Nachtflugverbotes, so liegt hierin kein außergewöhnlicher Umstand, der die Fluggesellschaft von einer Entschädigungszahlung befreit. Laut Amtsgericht Frankfurt am Main (32 C 5554/19 (69)) haben Fluggäste in diesem Fall einen Anspruch auf Entschädigungszahlungen nach der Europäischen Fluggastrechteverordnung.

Welches Gericht ist bei Entschädigungsklagen wegen Flugverspätung zuständig?

Ein Fluggast, der eine Klage wegen Ausgleichszahlungen nach der Europäischen Fluggastrechteverordnung wegen einer Flugverspätung erheben will, muss dies vor dem Gericht des Abflugortes machen. Voraussetzung ist, dass er seinen Flug über ein Reisebüro gebucht hat. Dies entschied der Europäische Gerichtshof (Aktenzeichen C-215/18).

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