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Selbstbedienung: Wer haftet für Zusammenstoß mit heißem Tee?

Selbstbedienung: Wer haftet für Zusammenstoß mit heißem Tee? © CC0 - Daniel Nanescu - splitshire.com
Casual-Dining-Restaurants sind im Trend. Sie verbinden Fast-Food mit frischem Essen und dem Ambiente eines Restaurants – allerdings mit Selbstbedienung. Den Gästen scheint diese neue Lässigkeit zu gefallen. Doch wer haftet, wenn im Gedränge vor der Essens- oder Getränketheke ein Gast mit einem anderen zusammenstößt und diesen mit heißem Tee verbrüht?

So geschehen vor einem Ausschank in Augsburg. Wie es genau geschehen war, ließ sich im Nachhinein nicht mehr aufklären. Fest steht, dass eine Frau mit einer Cola in der einen Hand und einem heißen Tee in der anderen Hand nach ihrer Tochter suchte. Ein anderer Gast hielt ebenfalls Ausschau nach seiner Begleitung und die beiden stießen zusammen. Der heiße Tee verbrannte den Gast an seinem Arm. Dieser forderte daraufhin 1.500 Euro Schmerzensgeld von seinem Unfallpartner.

Mitverschulden am Zusammenstoß maßgeblich

Das Amtsgericht Augsburg (Aktenzeichen 73 C 4068/16) urteilte, dass beide Unfallpartner am Zusammenstoß schuld waren. Die Schmerzen aufgrund der Verbrühung waren für das Gericht nachvollziehbar. Die Narbe des Verbrühungsopfers war allerdings fast nicht mehr zu sehen, weshalb das Gericht ein Schmerzensgeld von rund 1.100 Euro festsetzte. Wegen des hälftigen Mitverschuldens erhielt das Verbrühungsopfer letztlich 550 Euro Schmerzensgeld.

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