Logo Fachanwaltssuche
Von Experten beraten.
Rechtsgebiet z.B. Arbeitsrecht
Ortz.B. Köln, 50968

Gesetzesänderungen 2018 – Das ändert sich für Unternehmen!

Gesetzesänderungen 2018 – Das ändert sich für Unternehmen! © mko - topopt
Anstieg des Mindestlohns, Wegfall des Haftungsrisikos für Betriebsrenten für kleine und mittlere Unternehmen und unangemeldete Überprüfung der Kassen in Geschäften und der Gastronomie durch das Finanzamt - Das neue Jahr bringt für Unternehmen einige wichtige gesetzliche Änderungen.

Arbeitnehmer haben Auskunftsanspruch auf Vergleichslöhne

Zwischen Männer und Frauen herrschen im gleichen Betrieb für die gleiche Tätigkeit oft unterschiedliche Lohnvereinbarungen. Um Arbeitnehmern mehr Transparenz zu verschaffen, was der Kollege verdient, gibt es seit Jahresanfang für Arbeitnehmer in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten einen Auskunftsanspruch hinsichtlich des Gehalts von Arbeitskollegen.

Anstieg des Mindestlohns

Der gesetzliche Mindestlohn beträgt derzeit unverändert 8,84 Euro pro Arbeitsstunde. Für die Pflegebranche wurde der Mindestlohn ab dem 1.1.2018 in West-Deutschland auf 10,55 Euro und in Ost-Deutschland auf 10,05 erhöht. In der Elektrobranche wird seit Jahresanfang beim Mindestlohn nicht mehr zwischen Ost und West unterschieden.

Wegfall des Haftungsrisikos für Betriebsrenten bei kleinen und mittleren Unternehmen

Seit Anfang des Jahres müssen kleine und mittlere Unternehmen als Arbeitgeber nicht mehr für Betriebsrenten haften. Sie erhalten einen Zuschuss bei der Steuer, wenn sie gering verdienende Arbeitnehmer bei den Betriebsrentenbeiträgen unterstützen.

Einnahme-Überschuss-Rechnung auch für Kleinunternehmer

Seit Anfang 2018 müssen Kleinunternehmer, die weniger als 17.500 Euro im Jahr verdienen, eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung beim Finanzamt in elektronischer Form abgeben. Bislang reichte eine formlose Ermittlung der Gewinnen, bei der Einkünfte und Ausgaben dargestellt wurden.

Finanzamt prüft unangemeldet Kassen in der Gastronomie

Das Finanzamt darf seit dem 1.1.2018 unangemeldet Kassen in Geschäften und in der Gastronomie prüfen. Damit will der Staat Steuerbetrügern auf die Schliche kommen, die Umsätze manipulieren.

Abschreibungsgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter steigt

Geringwertigen Wirtschaftsgütern, die ab dem 1.1.2018 angeschafft werden, können als Betriebsausgabe mit einem Betrag bis zu 800 Euro sofort abgeschrieben werden. Bislang lag die Abschreibungsgrenze für geringwertige Wirtschaftsgüter bei 410 Euro. .

War dieser Beitrag für Sie hilfreich?

Eigene Bewertung abgeben:
Bisher abgegebene Bewertungen:
4.0 / 5 (2 Bewertungen)
Das könnte Sie interessieren
Arbeitsrecht , 03.03.2018 (Update 05.03.2018)
Wissenswertes zum Mindestlohn © CC0 - Daniel Nanescu - splitshire.com
Seit 2015 gilt in Deutschland das Mindestlohngesetz, welches Arbeitnehmern derzeit eine gesetzliche Lohnuntergrenze von 8,84 Euro garantiert. In der Praxis entstehen allerdings immer wieder rechtliche Fragen zum Mindestlohn, mit denen sich auch schon einige Gerichte beschäftigt haben.
Arbeitsrecht , 03.10.2017
Gilt der Mindestlohn auch bei der Feiertagsvergütung? © topopt
Ob beim Tag der Deutschen Einheit, Weihnachten oder Ostern – an gesetzlichen Feiertagen müssen die meisten Arbeitnehmer nicht arbeiten und erhalten trotzdem für diese Zeit ein Arbeitsentgelt. Bislang war dabei die Frage offen, ob an den Feiertagen vom Arbeitgeber auch der gesetzliche Mindestlohn gezahlt werden muss. Das Bundesarbeitgericht hat dazu aktuell Stellung genommen.
4.0 / 5 (1 Bewertungen)
Wissen Aktuell , 08.11.2017 (Update 08.11.2017)
Neue gesetzliche Änderungen zum 1. November 2017 © topopt
Mehr Mindestlohn für Pflegekräfte, höhere Bußgelder im Straßenverkehr und öffentliches WLAN: In diesem Herbst treten zahlreiche neue gesetzliche Änderungen in Kraft.
5.0 / 5 (1 Bewertungen)
Rechtsanwalt Frank Remmertz REMMERTZ SON
Rechtsanwälte
Werbetreibende haben einen erneuten Rückschlag beim Empfehlungsmarketing über eine sog. „Tell-a-friend-Funktion“ hinzunehmen. Der BGH stuft diese Werbemöglichkeit über das Internet ebenfalls als unzulässig ein (BGH, Urteil v. 12.09.2013 – I ZR 208/12).
Ein Unternehmer muss 3.000 Euro Vertragsstrafe zahlen, weil er nach einem vorausgegangenen Vertragsstrafeversprechen, einem anderen Unternehmen eine E-Mail-Werbung zu schickte.
4.5 / 5 (2 Bewertungen)
Rechtsanwalt Siegfried Reulein KSR Rechtsanwaltskanzlei
Seit geraumer Zeit steht die Firma Prokon in der medialen Kritik. Beispielsweise steht der Vorwurf eines Schneeballsystems im Raum, der von dem Unternehmen allerdings energisch zurückgewiesen wird. Mutmaßlich hat diese teilweise massive Kritik zahlreiche Anleger verunsichert und dazu veranlasst, dem Unternehmen den Rücken zu kehren und ihre Genussrechte zu kündigen.
Steuerrecht , 15.05.2012
Rechtsanwalt Johannes Jeep FPS Rechtsanwälte & Notare, Fritze Wicke Seelig
In diesem Artikel wird der Themenbereich "Tax Compliance" erläutert.
Ein Privatunternehmen darf den Begriff „Polizei“ nicht auf seiner Internetdomain gebrauchen, da er unter Namensschutz steht. Dies entschied das Oberlandesgericht Hamm.
Arbeitsrecht , 18.06.2015
Arbeitnehmer haben nach dem Bundesurlaubsgesetz einen Anspruch auf mindestens 24 Werktage Urlaub im Jahr. Wurden im Arbeitsvertrag noch mehr Urlaubstage zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbart, erhöht sich der Urlaubsanspruch des Arbeitnehmers entsprechend. Gibt es Gründe, warum der Chef den Erholungsurlaub kürzen darf?
4.470588235294118 / 5 (51 Bewertungen)
Arbeitsrecht , 13.01.2017
„Das kommt in ihre Personalakte“ – Salopper Spruch oder ernsthafte Drohung, in jedem Fall ein Satz der Arbeitnehmer aufhorchen lässt. Für Arbeitnehmer ist es wichtig zu wissen, was in die sogenannte Personalakte darf und was nicht – und welche Rechte ihm im Bezug auf seine Personalakte zu stehen.
Arbeitsrecht , 11.03.2013
Rechtsanwalt Stephan Barber Rechtsanwälte Barber & Hellmers GbR
Das Bundesarbeitsgericht hat mit seinem jüngst veröffentlichten Urteil vom 21.08.2012 (AZ: 3 AZR 698/10) die inhaltlichen Anforderungen für sogenannte "Rückzahlungsklauseln" drastisch verschärft. Die von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bislang getroffenen Fortbildungsvereinbarungen dürften danach heute überwiegend unwirksam sein. Einen Bestandsschutz gibt es insoweit nicht.
Suchen in Rechsbeiträgen
Teilnehmer
Fachanwältin Andrea Westermann
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Tiergartenstraße 28 a
47533 Kleve
Fachanwältin Dr. jur. Christina Georgiou
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Rödelheimer Bahnweg 21
60489 Frankfurt am Main
Fachanwalt Frank Drenhaus
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Neumarkt 1
45879 Gelsenkirchen
Fachanwältin Reina Gronewold
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Wallstraße 3
26409 Wittmund
Fachanwalt Christoph Schulz
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Otto-Hirsch-Brücken 17
70329 Stuttgart
Fachanwalt Dr. Götz Philipp
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
Elisabethstraße 16
40217 Düsseldorf
Fachanwalt Peter Runkel
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Mannheimer Straße 256
55543 Bad Kreuznach
Fachanwältin Ilka Busche
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Kirchstraße 2
53797 Lohmar
Fachanwalt Tilo C. L. Neuner-Jehle
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Unterländer Straße 57
70435 Stuttgart
Fachanwalt Wolfgang Nörr
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Kirchgasse 265
67454 Haßloch
Fachanwalt Dr. Hartmut Breuer
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Proskauer Straße 31
10247 Berlin
Fachanwalt Arnd Leser
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Maxstraße 8
01067 Dresden
Fachanwalt Lars Nitzsche
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Schulstraße 60
77694 Kehl
Fachanwalt Max Mustermann
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Mohrenstraße 34
10117 Berlin
Fachanwalt Daniel Creutzburg
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Knaackstraße 22 - 24
10405 Berlin
Fachanwalt Martin Graner
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Kantstraße 21
10623 Berlin