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Verletzung des Urheberrechts: Betreiber von Videostreaming-Plattformen verurteilt

Der Bundesgerichtshof hat jüngst ein Urteil des Landgerichts Leipzig bestätigt, wonach der Betreiber einer Videostreaming-Plattform wegen gewerbsmäßiger unerlaubter Verwertung von urheberrechtlich geschützten Werken sowie wegen Computersabotage zu einer Freiheitsstrafe verurteilt wurde.

Der Mann hatte zwei Jahre lang auf der illegalen Videostreaming-Plattform kino.to kostenlos Links zu Raubkopien von Kinofilmen und TV-Serien kostenlos zum downloaden sowie zum Streaming im Internet angeboten. Aufgrund von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurde diese Internet-Plattform abgeschaltet. Der junge Mann baut daraufhin ein Nachfolgeportal auf. Zudem sabotierte er den Betrieb zweier Konkurrenz Videostreaming-Plattformen aufgrund seiner Kenntnis als Computer-Hacker. Das Landgericht Leipzig verurteilte den Mann so dann zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und vier Monaten aufgrund gewerbsmäßiger unerlaubter Verwertung von urheberrechtlich geschützten Werken sowie Computersabotage. Die hiergegen eingelegte Revision wurde vom Bundesgerichtshof (Aktenzeichen 5 StR 164/16) nun als unbegründet verworfen.

Redaktion fachanwaltsuche.de

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