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Überschreitung der Richtgeschwindigkeit: Mithaftung bei einem Unfall!

Überschreitung der Richtgeschwindigkeit: Mithaftung bei einem Unfall! © CC0 - Daniel Nanescu - splitshire.com
Wer auf deutschen Straßen die Richtgeschwindigkeit überschreitet muss nicht mit einem Bußgeld oder einer Strafe rechnen, er kann aber bei einem Unfall zu einer Mithaftung herangezogen werden. Und das selbst dann, wenn der Autofahrer ohne eignes Verschulden am Unfall beteiligt war, entschied das Oberlandesgericht Hamm.

Wie hoch ist die Richtgeschwindigkeit?

Auf deutschen Autobahnen und außerörtlichen mindestens vierspurigen Straßen gilt eine Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Wird diese überschritten, droht kein Bußgeld oder eine Strafe. Aber im Falle eines Unfalls wird eine Mithaftung begründet, da sich die Betriebsgefahr des Autos erhöht.

Unfallbeteiligter trägt 30 Prozent Mitschuld wegen Überschreitung der Richtgeschwindigkeit

Im zugrundeliegenden Fall stritten sich zwei Autofahrer, die auf einer Autobahn mit ihren Fahrzeugen zusammengestoßen waren, um die Haftung für den Unfall. Obwohl der eine Autofahrer verantwortlich war, sprach das Oberlandesgericht Hamm (Aktenzeichen I-1 U 44/17) dem anderen Unfallbeteiligten eine Mitschuld in Höhe von 30 Prozent zu. Begründung: Der Autofahrer habe die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h überschritten und damit die Betriebsgefahr seines Autos erhöht. Für andere Verkehrsteilnehmer sei es schwieriger seine Geschwindigkeit einzuschätzen und sich darauf einzustellen.

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