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Kein Schmerzensgeld für Ehefrau bei Impotenz des Ehemannes

Kein Schmerzensgeld für Ehefrau bei Impotenz des Ehemannes © CC0 - Daniel Nanescu - splitshire.com
Eine Ehefrau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld wegen dem Verlust der eigenen Sexualität, wenn ihr Ehemann aufgrund eines ärztlichen Behandlungsfehlers impotent wurde.

Im zugrundeliegenden Fall wurde der Ehemann an der Wirbelsäule operiert. Bei dieser Operation erlitt er eine Nervenschädigung, die möglicherweise der Grund für seine Impotenz ist. Seine Ehefrau verklagte daraufhin das Krankenhaus auf Schmerzensgeld in Höhe von rund 20.000 Euro, da die Impotenz ihres Mannes bei ihr körperliche und seelische Schäden verursacht habe. Dem folgte das Oberlandesgericht Hamm (Aktenzeichen 3 U 42/17) nicht. Die Richter vertraten die Ansicht, dass die Impotenz des Ehemannes nicht bedeuten müsse, dass das gesamte eheliche Sexualleben verloren gehe. Zudem stelle der Verlust der Sexualität keine Gesundheitsverletzung der Ehefrau dar. Auch werde ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung dadurch nicht beeinträchtigt. Die Ehefrau könne nach wie vor frei über ihre Sexualität bestimmen. Darüber hinaus habe sie im Prozess ihre konkreten Gesundheitsschäden nicht darlegen können und auch keine Äußerungen über ihr Sexualleben vor der Operation gemacht, weshalb ihre Klage unschlüssig sei. So die Hammer Richter.

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