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Fettabsaugen: Kosten für Schönheits-OP nicht steuerlich absetzbar!

Operationskosten für die Entfernung eines Lipödems, bzw. einer Bananenrolle, können bei der Einkommenssteuer nicht als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden.

Dies entschied aktuell das Finanzgericht Rheinland-Pfalz (Aktenzeichen 4 K 2173/15) im Fall einer Frau, die einer Fettverteilungsstörung litt und sich operativ Fett an Ober- und Unterschenkel absaugen ließ. Die Kosten in Höhe von 2.250 Euro macht sie als außergewöhnliche Belastung bei ihrer Einkommenssteuer geltend. Ihre Krankenkasse hatte eine Übernahme der Operationskosten abgelehnt. Nach Ansicht des Finanzamts konnte die Frau die medizinische Notwendigkeit der Fettabsaugung nicht nachweisen. Es erkannte die finanziellen Aufwendungen bei der Steuer nicht an. So sah es auch das Finanzgericht Rheinland-Pfalz. Zum Zeitpunkt der Operation im Jahr 2013 war die Liposuktion wissenschaftlich nicht anerkannt. Selbst bis heute fehlt es laut Gericht an der Wirksamkeit einer Fettabsaugung bei einer Erkrankung an einer Fettverteilungsstörung. Damit die Kosten für eine wissenschaftlich nicht anerkannte Behandlungsmethode bei der Steuer geltend gemacht werden können, muss ein amtsärztliches Gutachten oder eine Bescheinigung eines Medizinischen Dienstes vorliegen.

Redaktion fachanwaltsuche.de

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