Logo Fachanwaltssuche
Von Experten beraten.
Rechtsgebiet z.B. Arbeitsrecht
Ortz.B. Köln, 50968

Wildschweine im Vorgarten – keine artgerechte Haltung!

Wildschweine im Vorgarten – keine artgerechte Haltung! © mko - topopt
Wildschweine dürfen nicht in einem Vorgarten gehalten werden. Dies ist keine artgerechte Haltung und berechtigte das Veterinäramt die Tiere ihrem Halter wegzunehmen, entschied das Verwaltungsgericht Gießen.

Das Veterinäramt fand bei einer Kontrolle im Vorgarten eines Mannes einen ausgewachsenen Keiler vor, der schon seit ein paar Jahren dort gehalten wurde, sowie ein junges männliches Wildschwein. Nach Ansicht des Veterinäramts und des Verwaltungsgerichts Gießen (Aktenzeichen 4 L 1922/19.GI, 4 L 1940/19.GI) verstößt die Haltung der Tiere an diesem Ort gegen das Tierschutzgesetz. Die beiden Wildschweine erfahren in einem Vorgarten keine artgerechte Haltung. Aus diesem Grund darf das Veterinäramt die Tiere ihrem Halter wegnehmen und an einem geeigneten Ort unterbringen. Die stelle keine unverhältnismäßige Maßnahme dar, da keine andere wirksame Alternative zum Schutz der Wildschweine ersichtlich sei, so die Gießener Richter.

War dieser Beitrag für Sie hilfreich?

Eigene Bewertung abgeben:
Bisher abgegebene Bewertungen:
0.0 / 5 (0 Bewertungen)
Das könnte Sie interessieren
Wissen Aktuell , 06.03.2019 (Update 10.11.2021)
Die Zahl der Jäger nimmt in Deutschland stetig zu. Ob Jagdunfälle, Schäden bei der Treibjagd oder der Entzug des Waffenscheins – für viele Jäger ist die Konfrontation mit Recht und Gesetz eine große Herausforderung.
4.0 / 5 (1 Bewertungen)
Miet- und Wohnungseigentumsrecht , 27.08.2018 (Update 26.02.2021)
Hunde, Mäuse, Vogelspinnen oder Hausschweine: Tierhaltung in der Mietwohnung ist immer wieder ein Konfliktherd zwischen Mieter und Vermieter. So hat jüngst ein Gericht entschieden, dass die Haltung von einem Igel in einer Mietwohnung nicht von der Kleintierklausel gedeckt ist.
4.3 / 5 (3 Bewertungen)
Verwaltungsrecht , 22.06.2017
Der Einsatz von Kangalfischen, die die Hornhaut an den Füssen von Menschen abknabbern, ist in einem Wellness-Studio erlaubt. Tierschutzrechtliche Bedenken räumte das Verwaltungsgericht Freiburg in einer aktuellen Entscheidung aus.
Erbrecht , 16.07.2012
Rechtsanwalt Anton Bernhard Hilbert Kanzlei Hilbert & Simon
Viele Herrchen und Frauchen wissen: "Nichts ist treuer als mein Hund!". Deshalb keimt immer öfter der Wunsch auf, das geliebte Tier auch für die Zeit nach dem eigenen Tod gut versorgt zu wissen. Tiere sind aber nicht erb-fähig. Sie können deshalb im Testament nicht unmittelbar begünstigt werden.
Familienrecht , 21.02.2017 (Update 21.02.2020)
Wird nach der Trennung oder Scheidung eines Ehepaars der Haushalt aufgeteilt, stellt sich oft die Frage, wer das liebgewonnene Haustier bekommt. Das Amtsgericht München stellt in einer aktuellen Entscheidung klar, dass es kein Weiterverkaufsverbot für einen gemeinsam erworbenen Hund nach einer Trennung gibt.
3.3 / 5 (3 Bewertungen)
Verkehrsrecht , 19.12.2017 (Update 30.09.2020)
In der morgendlichen und abendlichen Dämmerung besteht gerade in den kürzer werdenden Tagen eine erhöhte Gefahr durch Wildwechsel. Die Tiere springen aus dem Nichts auf die Fahrbahn und ein Zusammenstoß ist unvermeidlich – jetzt gilt es für den Autofahrer richtig zu handeln!
5.0 / 5 (1 Bewertungen)
Verwaltungsrecht , 19.10.2020 (Update 04.10.2021)
Die Corona-Pandemie stellt Schüler, Lehrer und Eltern vor große Herausforderungen. Müssen Schüler auf dem Schulgelände eine Maske getragen? Welche Anforderungen muss die Mund-Nasen-Bedeckung erfüllen? Wann können Lehrer vom Präsenzunterricht befreit werden?
3.8 / 5 (5 Bewertungen)
Verwaltungsrecht , 25.07.2018 (Update 06.09.2021)
Das Auswahlverfahren für angehende Polizisten ist streng. Da können Brustimplantate, die Körpergröße, eine Jugendstraftat oder charakterliche Bedenken ein Grund sein, die Einstellung in den Polizeidienst zu verweigern. Doch zu Recht?
2.8 / 5 (13 Bewertungen)
Arbeitsrecht , 18.10.2017
Laut aktuellen Studien werden Frauen für die gleiche Arbeit um ein fünftel schlechter bezahlt als ihre männlichen Kollegen. Einen Anspruch zu erfahren, was der Kollege verdient, haben sie aber nach einer aktuellen Entscheidung des Arbeitsgerichts Berlin nicht.
4.2 / 5 (4 Bewertungen)
Suchen in Rechsbeiträgen
Teilnehmer
Fachanwalt Michael Liskewitsch
Fachanwalt für Medizinrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht
Stampfmüllerstraße 41
18057 Rostock
Fachanwalt Lars Nitzsche
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Schulstraße 60
77694 Kehl
Fachanwältin Monika Stürzer
Fachanwältin für Familienrecht
Walter-Kolbenhoff-Straße 5
82110 Germering
Fachanwalt Moritz Bode
Fachanwalt für Strafrecht
Mittlerer Graben 26
86152 Augsburg
Fachanwalt Dr. Ilkka-Peter Ahlborn
Rechtsanwalt & Notar
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
Westerfeldstraße 1-3
33611 Bielefeld
Fachanwalt Christoph Kleinherne
Fachanwalt für Medizinrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht
Rotbuchenstraße 1
81547 München
Fachanwalt Jürgen Bernhard
Fachanwalt für Verkehrsrecht
Untere Wallbrunnstraße 9
79539 Lörrach
Fachanwalt Max Mustermann
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Mohrenstraße 34
10117 Berlin
Fachanwalt Claus H. Wulff
Fachanwalt für Erbrecht
Fachanwalt für Miet- und Wohneigentumsrecht
Giesebrechtstraße 7
10629 Berlin
Fachanwalt Johannes R. Jeep
Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht
Fachanwalt für Steuerrecht
Kurfürstendamm 220
10719 Berlin
Fachanwalt Martin Graner
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Kurfürstendamm 92
10709 Berlin
Fachanwalt Dirk Hoß
Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz
Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
Wilhelmshöhe 6
47058 Duisburg
Fachanwalt Dr. Mathias Lorenz
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Fachanwalt für Sozialrecht
Homberger Straße 31
47441 Moers
Fachanwältin Undine Weyers
Fachanwältin für Strafrecht
Karl-Marx-Straße 71 (Eingang Fuldastraße 61)
12043 Berlin
Fachanwalt Markus Först
Fachanwalt für Strafrecht
Peter-Klöckner-Straße 5
56073 Koblenz
Fachanwältin Christina Friedrich
Fachanwältin für Familienrecht
Schießgraben 9
55232 Alzey