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Stalker muss Waffen- und Jagdschein abgeben

Einem Stalker wurde jüngst vom Verwaltungsgericht Koblenz seine Waffenbesitzkarte und sein Jagdschein entzogen. Der Mann hatte ein Ehepaar mehr als ein Jahr lang mit nächtlichen Telefonanrufen terrorisiert, bei denen er einen Lachsack abspielen ließ.

Nachdem der Stalker wegen vorsätzlicher Nachstellung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt worden war, entzog ihm die Kommune seine Waffenbesitzkarte und seinen Jagdschein. Der Stalker klagte gegen diese Maßnahmen – ohne Erfolg!

Nachträgliche Tatsachen rechtfertigen Entzug von Waffen- und Jagdschein

Das Verwaltungsgericht Koblenz (Aktenzeichen 1 K 770/16.KO) hielt den Entzug des Waffen- und Jagdscheins für gerechtfertigt. Es seien im Nachhinein Fakten eingetreten, die zu einer Ablehnung der Erlaubnis hätten führen müssen. Der Stalker besitze aufgrund seiner Verurteilung nicht mehr die nötige Zuverlässigkeit, die von einem Besitzer eines Waffen- oder Jagdscheins verlangt werde. Er sei seinen Opfern gegenüber besonders rücksichts- und verantwortungslos aufgetreten, was auf eine fehlende Charakterstärke deute, so die Koblenzer Richter.

Redaktion fachanwaltsuche.de

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