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Kein Cannabis zur Behandlung von ADS/ADHS

Kein Cannabis zur Behandlung von ADS/ADHS © mko - topopt
Das Verabreichen von Cannabis ist keine anerkannte Behandlungsmethode bei ADS/ADHS, entschied das Landessozialgericht Celle.

Ein Mann, der an ADS/ADHS erkrankt war und bei der Therapie mit Ritalin unter erheblichen Nebenwirkungen litt, forderte von seiner Krankenkasse die Kostenübernahme für eine Behandlung mit Cannabis. Die Krankenkasse lehnte ab, da ADS/ADHS keine schwerwiegende Erkrankung sei, die eine Verabreichung von Cannabis rechtfertigt. Dies sah das Landessozialgericht Celle (Aktenzeichen L 16 KR 504/18 BER) auch so: Nur bei schwerwiegenden Erkrankungen ist eine Behandlung mit Cannabis angezeigt. Beim betroffenen Patienten ist ADS/ADHS noch nicht mal eindeutig diagnostiziert worden. Zudem könne der Konsum von Cannabis die Symptome bei ADS/ADHS noch steigern.

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