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Bundesweites Stadionverbot für Fussballfans

Bundesweites Stadionverbot für Fussballfans © CC0 - Daniel Nanescu - splitshire.com
Bundesweite Stadionverbote sind zulässig, wenn die Gefahr besteht, dass ein Fußballfan bei Spielen stören wird. Dies entschied das Oberlandesgericht Frankfurt/Main und teilte einer Klage eines Fußballfans auf Schadensersatz eine Abfuhr.

Der Dachverband der deutschen Fußballvereine hatte einigen Mitgliedern der sogenannten Ultras bundesweite Stadionverbote erteilt, nachdem es im Vorfeld zu einem Bundesligaspiel zu unfriedlichen Aktionen der Ultras gekommen war. Nachdem die Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruch einstellte, hob der Dachverband die Stadionverbote wieder auf. Die betroffenen Ultras verlangten daraufhin Schadensersatz für den entgangenen Genuss der verbotenen Fußballspiele, weil die Stadionverbote ihrer Ansicht nach unzulässig waren.

Stadionverbote sind zulässige Präventivmaßnahmen

Ohne Erfolg, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt/Main. Die Ultras seien durch die verhängten Stadionverbote nicht so massiv in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt worden, dass ihnen ein Anspruch auf eine Geldentschädigung zu stehe. Der Dachverband durfte als Hausherr der Fußballveranstaltung solche Verbote aussprechen, wenn sie sachlich begründet waren. Für eine sachliche Begründung eines bundesweiten Stadionverbot reiche es aus, wenn die Gefahr bestehe, dass die Fußballfans rechtswidrig das Fußballspiel beeinträchtigen. Insoweit seien Stadionverbote präventive Maßnahmen, um ein Fußballspiel sicher durchführen zu können.

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