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Fischereirecht | Fachanwalt für Agrarrecht

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Informationen zum Fischereirecht

Fischereirecht deckt zwei Bereiche ab
Das Eigentümerfischereirecht
Hege und Pflege der Gewässer steht immer im Vordergrund
Das Fischereirecht unterscheidet zwischen dem Seefischereirecht und dem Binnenfischereirecht.

Fischereirecht deckt zwei Bereiche ab

Während das Seefischereirecht durch internationale Gesetze und Abkommen sowie den Fischereigesetzen einzelner Staaten, in Deutschland durch das Seefischereirecht, geregelt wird, ist das Binnenfischereirecht einzig und allein Sache der einzelnen Staaten und Länder und, wie in Deutschland, auch der Bundesländer. Es reguliert die Berechtigung, ein bestimmtes Gewässer oder einen bestimmten Gewässerabschnitt zu befischen. Im Sinne des Fischereirechts gehören neben den einheimischen Fischarten auch Neunaugen, Krebse und Muscheln, in einigen Bundesländern auch Fischnährtiere, zu den Fischen, die aus den Gewässern gefischt (geangelt) werden dürfen.

Das Eigentümerfischereirecht

Das Fischereirecht gehört laut den deutschen Landesfischereirechten in der Regel dem Eigentümer des Gewässergrundstücks. Man nennt das Eigentümerfischereirecht. Natürlich gibt es zahlreiche Ausnahmen, so kann beispielsweise der Eigentümer eines Gewässergrundstücks, eines Gewässer oder aber der Inhaber eines Fischereirechtes das Fischereirecht an lokale Angelvereine oder andere Personen durch die Ausstellung von Gewässerscheinen verpachten oder veräußern (selbständige Fischereirechte) oder er kann zeitlich begrenzte Fischereierlaubnisse, also Angelscheine, gegen eine Gebühr erteilen. Gewässer, die sich im Besitz eines Bundeslandes oder des Staates befinden, fallen ebenfalls unter das Fischereirecht. Eine Sonderstellung nimmt auch die Berufsfischerei ein. Eine Besonderheit ist hier die sogenannte Koppelfischerei. Das bedeutet, dass mehrere Berufsfischer an ein und derselben Gewässerstrecke zum Fischen berechtigt sind.

Hege und Pflege der Gewässer steht immer im Vordergrund

Im Rahmen der Hege und Pflege der Gewässer gehören auch die Besatzmaßnahmen, also das Aussetzen von Fischen. Sie fallen ebenfalls unter das Fischereirecht. Als Besatzmaßnahmen bezeichnet man den Ausgleich fehlender oder beeinträchtigter Reproduktionen (Fischnachzucht) oder um die Störung des biologischen Gleichgewichts auszugleichen. Das Hegeziel darf dadurch nicht beeinträchtigt werden. Das heißt mit dem Besatz des Gewässers ist die Erhaltung und Förderung eines artenreichen, gesunden und vor allem naturnahen Fischbestandes. Zuständig für die Genehmigung oder Ablehnung einer Besatzmaßnahme ist die, je nach Bundesland, zuständigen Behörden des jeweiligen Bezirks und erfolgt aufgrund regelmäßiger Gutachten der Fischereifachberatung durch Angler, Berufsfischer oder durch die Behörden. Ein Fachanwalt für das Fischereirecht wird Sie ausführlich und umfassend über Ihre Rechte als Besitzer oder Pächter eines Gewässers informieren und Ihnen die Möglichkeiten der privaten oder gewerblichen Nutzung erklären.
Letzte Aktualisierung am 21.11.2016
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Rechtsbeiträge zu Fischereirecht
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Der Einsatz von Kangalfischen, die die Hornhaut an den Füssen von Menschen abknabbern, ist in einem Wellness-Studio erlaubt. Tierschutzrechtliche Bedenken räumte das Verwaltungsgericht Freiburg in einer aktuellen Entscheidung aus.
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Rechtsanwalt Anton Bernhard Hilbert Kanzlei Hilbert & Simon
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