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Krankenkasse muss jährlich eine Echthaarperücke

Eine Frau, die unter totalem Haarausfall leidet, hat gegenüber ihrer Krankenkasse einen Anspruch auf eine Echthaarperücke pro Jahr. Dies entschied kürzlich das Sozialgericht Koblenz.

Im zugrundeliegenden Fall lehnte die Krankenkasse die jährliche Kostenübernahme einer Echthaarperücke bei einer Versicherten, die unter totalem Haarverlust leidet, ab. Sie war zuvor bereits grundsätzlich zur Übernahme der Kosten einer Echthaarperücke vom Sozialgericht verurteilt worden, da sie zuvor die Ansicht vertrat eine Kunsthaarperücke sei völlig ausreichend. Die Versicherte beantragte nun jährlich einen Anspruch auf eine Echthaarperücke zu haben, da diese nach einem Jahr aufgetragen sei. Dies sah das Sozialgericht Koblenz (Aktenzeichen S 9 KR 756/15 und S 9 KR 920/16) genauso. Die Perücke sei trotz sorgfältiger Pflege nach einem Jahr so aufgetragen, dass selbst eine Reparatur nur zu einer eingeschränkten Nutzung führe. Entgegen der Ansicht des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung und der Krankenkasse könne eine Echthaarperücke nicht mehrere Jahre lang genutzt werden. Dem Vorschlag, die Frau könne während einer umfangreichen Reparatur der Perücke ein Kopftuch tragen, erteilte das Sozialgericht Koblenz eine klare Absage.

Redaktion fachanwaltsuche.de

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